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15./16. 9., Oldieturnier 2007

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Text: Johann Hoppel, Fotos: Erich Judendorfer

Der Tag begann nicht ganz so, wie wir es uns
gewünscht hätten, ein paar Regentropfen ließen uns
Übles ahnen. Aber der Wettergott hatte mit uns ein
Einsehen - der Regen hörte auf, und wir konnten
die ersten Spiele durchziehen. In den ersten Runden
gab es eigentlich keine Überraschung, die Favoriten
spielten ihr Spiel und die anderen zeigten Verständnis
für die Stärke der Gegner. Leider mußte unser Obmann verletzt antreten und verlor sein Spiel, dadurch durfte er im B-Turnier nicht weiter spielen.

Schauen wir uns einmal das B-Turnier näher an: Da waren schon einige interessante Spiele zu sehen. Johann Schneider schlug sich ganz tapfer und erreichte das Semifinale, Scheiderer Helmut spielte gegen Graf Otto ein schwieriges Spiel, wo er letztendlich aber doch als Sieger hervorging und somit auch das Semifinale erreichte. Als Dritter im Bunde kam Alfred Frey weiter und Josef Wirth zeigte von Anfang an keinen Respekt und setzte sich gegen Johann Hoppel im dritten Satz durch. Die Losungen lauteten sodann Scheiderer Helmut gegen Schneider Johann und Josef Wirth gegen Alfred Frey.
Helmut gewann ohne Probleme, und unser Senior, der Pez, bezwang den Fredi in einem sehenswerten Spiel. Das Finale Scheiderer gegen Wirth ließ ein großes Spiel erwarten, und man muss sagen, das war es dann auch. Es gewann Helmut Scheiderer in zwei Sätzen, aber doch mit einiger Mühe. Der Pez lies sich nicht so einfach bezwingen. Gratulation für dieses schöne Spiel.

Gehen wir zum A-Turnier: Hier setzten sich bis ins
Semifinale die Favoriten klar durch - Helmut Schenk,
Martin Peyerl, Erich Judendorfer und Robert Schneider
zeigten uns einiges. Martin kämpfte gegen Helmut
tapfer, aber die Big-Points machte Helmut. Und so
stand der erste Finalist schon fest. Fast zeitgleich wurde
auch die zweite Partie beendet, Robert kämpfte hier
den Erich in einem grandiosen Match nieder. Das Finale betritten somit Helmut Schenk und Robert Schneider. Als Favorit war hier eindeutig unser Helmut anzusehen. Aber Robert geigte die Stradivari - den ersten Satz gewann er mit 6:2 ganz klar. Im zweiten Satz war er 3:0 vorne und versäumte es, seine Matchbälle zu verwerten. Helmut gewann den 2. Satz 7:5. Keiner gab Robert mehr eine Chance, jeder glaubte, dass Robert seine Batterien entleert hat. Doch es begann wie der erste Satz - 1:0, 2:0, 3:0........ Helmut war bereits dem Verzweifeln nahe, und er wollte eigentlich nur mehr einen Punkt machen. Robert spielte wieder Zauberbälle, die sogar den Helmut begeisterten. Schlussendlich gewann Robert dieses Match - am Ende seiner Kräfte - im dritten Satz klar mit 6:1.

Leider wurden diese Spiele vor einer sehr geringen Zuschauerkulisse abgehalten - und dies trotz des schönen Wetters. Regina Schneider kochte uns zusätzlich noch auf, und für die Anwesenden war es ein schöner Tag. Für die Zukunft würde es mich bzw. den Vorstand und die Spieler freuen, wenn ein paar Zuschauer mehr kommen würden, die alleine schon durch ihre Anwesendheit die Leistung der Spieler honorieren. Man muss ja nicht den ganzen Tag am Tennisplatz verbringen, aber einmal vorbeischauen, ein paar Punkte zugucken.